Siemens Hofmannstrasse - geladener Wettbewerb - 12 / 2001

in kwin - mit Markus Lanz und Toni Thiele

mit - terranova - Wich, Landschaftsarchitekten

Raum - Grün - Das Konzept orientiert sich an dem vorgefundenem strukturellem Prinzip des städtischen Kontext. Siemens, Standort Hoffmannstraße, Standort mit Tradition. Das System Ost-West gerichteter, zum Stadtzentrum in konzentrischer Anordnung angelagerter, heterogener Entwicklungsbereiche, resultierender harter Grenzen und unvermittelter Übergänge, zeichnender interner Stadtkanten überführen wir in ein System von Freiräumen. Die ehemaligen strukturprägenden Versorgungslinien des blue colour business werden in "Versorgungsbänder" mit eingestellten Attraktoren und angelagerten Nutzungen des white colour business transformiert. Lesbare Spuren werden formal überhöht, zu prägenden Elementen des Standorts für neue Arbeitswelten. Öffentlicher Raum - Die Ost-West gerichteten Bahnen stellen die stukturierenden Freiräume des Stadtteils dar. In einer sich stetig verändernden Arbeitswelt schreibt der öffentliche städtische Raum in seiner unterschiedlichen Formulierung die Identität des Ortes. Die Freiräume benennnen die Adressen der angrenzenden Bebauung und schaffen Orientierung im gesamten Bebauungsbereich. In einer artifiziellen Bearbeitung thematisieren wir die Bahnen, implantieren differrenzierte Bilder städtischer- und landschaftlicher Räume. Die Straße, die Fuge, der Platz, die Schlucht, der pneumatisch gebundene und der geschnittene, fragmentierte Raum. Die öffentlichen Räume werden zu Bühnen möglicher Ereignisse und sozialer, individueller Aktivitäten. Flächen werden moduliert, vergrößern durch Staffelung, Wölbung und Kantung ihre Oberflächen.