Schauspielhaus Augsburg - Wettbewerb

in kwin mit Markus Lanz und Toni Thiele

Stadt-Theater: Der Bau bedient sich dem Prinzip der kompositorischen Raumfüllung. Die gesamte Fläche wird mit einem
Volumen besetzt. Es teilt sich rükkseitig diversiv in fassadenzeichnende kompakte Funktionseinheiten und staffelt sich, der Stadt zugewandt, additiv aus raumgreifenden öffentlichen Räumen. Diese beziehen sich in ihrer Anordnung auf die Dominante des Haupthauses, durchbrechen die Baufluchten des Blockes, zeigen sich als öffentliches Gebäude.

Theater-Bühnen: Die sechs Haupträume bilden die Bühne des Theaters: die klassische Bühne, die Bühne des Probens, die des Zuschauens und die drei Bühnen des Ankommens und Interagierens. Die klassische Bühne wird durch die direkte Anlagerung, durch vorgesehene flexible Nivelierung der Zuschauerebene vielfältig bespielbar. Das umgreifende Foyer folgt in seiner räumlichen Staffelung und formalen Prägung der szenischen Bühnenarchitektur. Es bildet drei Räume eigenen
Charakters. Es gibt drei Arten von Dekoration: die eine nennt man die tragische, die zweite die komische, die dritte
die satyrische.